„Wie funktioniert das eigentlich mit den Sessions? Ihr schreibt mir die Songs und ich muss mich um nichts kümmern?“ 

Nein, ganz so einfach ist es dann doch auch nicht. Für viele, insbesondere potentielle Foxhead Künstler, ist es schwierig sich vorzustellen, wie die Vorbereitungen für eine Foxhead Session laufen. Deshalb hier ein kleiner Einblick in unsere Vorgehensweise.

Die Ausgangssituation – was muss der Künstler liefern.

Das Konzept der „Foxhead Sessions“ beruht darauf, dass wir Künstler mit ihren eigenen Songs einladen. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf den Arrangements nicht auf dem Songwriting.

Das heißt im Klartext rauszufinden wo die Songs hingehen und wie wir sie dazu kriegen so zu klingen wie sie klingen sollen/wollen.

Um einen Eindruck von den Songs zu bekommen und eine Arbeitsgrundlage zu haben, benötigen wir Aufnahmen (sogenannte Guides) der Songs, die die Melodie, Harmonie und Struktur repräsentieren. Also ein Harmonie-Instrument (Klavier, Gitarre oder MIDI),  die Stimme des Künstlers und das Ganze in mehreren Spuren auf Klick in einer Semi-Professionellen Qualität aufgenommen. Mehr Input in den Guides (eventuelle Bass Lines, Drum-Grooves, Synthies etc…) ist natürlich auch möglich, jedoch kein Muss.

Das Kreativ-Meeting

Sobald wir uns einen ersten Eindruck von den Songs gemacht haben,

treffen wir uns in einem kleineren Team mit dem Künstler zu einem Kreativ-Meeting.

Hierbei ist es wichtig, dass der Künstler sich bereits Gedanken über seine Songs gemacht hat und grob in Worte fassen kann, in welche Richtung es gehen soll und was er sich vorstellt. Umso klarer die Vorstellung des Künstlers an dieser Stelle schon ist, umso näher werden wir mit dem Endprodukt an sie heran kommen.

Die Arrangements und der Workflow

Das ist das Herzstück unserer Arbeit und wie bei Allem führen hier viele Wege zum Ziel beziehungsweise jedes Mal ein etwas anderer.

Grundsätzlich werden zuerst Ideen innerhalb der Band in einer Kreativ-Probe und/oder über das Internet in Form von Home-Recording der einzelnen Musiker gesammelt. Als nächstes setzt unser Musikalischer Leiter anhand des Kreativ-Meetings und der Kreativprobe erste Arrangements am Rechner auf.

Auch hier gibt es unterschiedliche Ansätze und die letztendliche Verfahrensweise ist Teil des Kreativ-Prozesses und variiert von Künstler zu Künstler. Mal sind es komplette MIDI Produktionen, mal werden als erstes nur Drums auf die Vocals aufgenommen und mal wird der Song komplett um die Gitarre geschmiedet.

Das Feedback-Meeting

Sobald die Arrangements fertig sind, treffen wir uns ein zweites Mal mit dem Künstler. Dieses Mal spielen wir dem Künstler unsere Arrangements vor und erklären, sofern nötig, was wir uns dabei gedacht haben. Anschließend gibt der Künstler uns ein Feedback zu den Arrangements. So wird ein gemeinsamer Nenner gefunden.

Revision

Gemäß dem Feedback des Künstlers werden die Arrangements noch einmal überarbeitet und fertig gestellt. Da wir für einen Künstler meist nur einen Monat Zeit haben, bleibt es in den meisten Fällen bei einer Revision. Das liegt zum einen an dem straffen Zeitplan und zum anderen daran, dass die Künstler in der Vergangenheit immer mit den Arrangements zu diesem Zeitpunkt zufrieden waren.

Die Rehearsals

Gegen Ende des Monats finden 3 Proben(tage) statt bei denen die Band zusammen mit dem Künstler die fertigen Arrangements und die Show einübt.

Das Konzert – The Foxhead Session

Der Finale Höhepunkt und die Belohnung für die ganzen Mühen.

Ein einstündiges Konzert (+Supports) im Club Blue Shell in Köln.

 

Bildquelle: © Roman Gorielov – Fotolia.com

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